Am 05.06. ging es wieder nach Frankenthal zum Strohhutfest, denn dort bietet die Gleis4 Meile wie jedes Jahr ein interessantes Programm. An diesem Freitag gaben sich HumanKind die Ehre, deren Sänger Samuel sicher dem ein oder anderen von seiner alten Band Killing Your Idols bekannt sein dürfte. Im Anschluss standen auch noch AC/ID auf dem Plan, Grund genug also den Weg nach Frankenthal aufsich zu nehmen. Das Wetter spielte nach einigen verregneten Tagen auch mit und so konnte es dann bald losgehen.
Konzertbericht
Modern meets Old School - Strohhutfest 2026
Humankind live
Gegen 18:15 starteten Humankind ihr Set auf der Gleis4 Bühne und das Quartett hatte sich einiges vorgenommen: eine gute Stunde Modern Metalcore stand auf dem Programm und dieser hatte es in sich. Sie ließen es durchaus brachial angehen, hatten aber auch jede Menge Melodien mit dabei. Sänger Samuel wechselte spielend zwischen Klargesang und Shouting und gab immer wieder den Anheizer. Zu hören bekamen wir viele neue Songs wie The Darkness I Own, Humans oder Desire to Die, aber auch Songs aus dem ersten Ablum wie etwa We are One, Shadows oder das abschließende No Man's Sky. Wir bekamen außerdem ihr Cover von Billie Eilish´s Hit lovely zu hören und der Song Dayseeker mündete in ein sehr cooles Schlagzeugsolo. So betonten außerdem, dass sie mit ihren Songs auf Mental-Health Themen wie etwa Angststörungen und Depressionen aufmerksam machen wollen und versicherten, Betroffenen im Publikum, nicht alleine zu sein. Die Stimmung vor der Bühne war bestens und so kam auch eine kleine Wall of Death zu stande. Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt, Humankind sollte man auf der Rechnung haben.
AC/ID live
Weiter ging es dann mit einer Menge Classic Rock: die Mannheimer AC/ID brachten die Songs der legendären AC/DC auf die Gleis4 Meile. Allen voran Gitarrist Ralf verkörperte den Stil von Angus Young in Kleidung und Spielweise, dass es eine wahre Freude war ihm zuzuschauen. Seine Kollegen ließen ebenfalls ihre Leidenschaft für die Australier erkennen und so legten sie einen sehr routinierten Auftritt hin. Zu Beginn des Auftritts legten sie den Fokus erst einmal auf Lieder abeits der Megahits und so ertönten unter anderen Girls got Rythm, Touch too Much oder Heatseeker, aber auch Back in Black. Vor der Bühne kam eine sehr gute Stimmung auf, das Publikum war nun sehr zahlreich nach vorne gekommen. Die Performance an sich war durchaus in Ordnung und für ein Stadtfest auf jeden Fall angemessen. Die Musiker verstanden ihr Handwerk und die Crowd hatte erkennbar Spaß, so soll es doch sein. Dann rief auch schon die Heimreise, weshalb eine weitere Ausführung der Setlist fehlt.
Mehr Berichte mit ähnlichem Line-up
- Aktuell keine weiteren verknüpften Berichte-
Mehr aus der gleichen Venue
- Noch keine weiteren Venue-Berichte-
Nächste Events aus dem Umfeld
- Keine weiteren Events hinterlegt-