Trotz brühtender Hitze ging es am 26.06.26 nach Karlsruhe, denn Hatebreed nahmen im Rahmen ihrer Still a Threat European Tour 2026 Kurs auf die Bühne des Substage. Mit dabei waren außerdem Waves Like Walls, die den Abend eröffnen durften. Hier kündigte sich also ein echtes Hardcore-Fest an und davon will ich euch in den folgenden Zeilen berichten, also los gehts!
Konzertbericht
Hatebreed trotzen der Hitze im Karlsruher Substage - 26.06.26
Waves Like Walls live
Los ging es um 20 Uhr mit Waves Like Walls aus Ingolstadt, die ein schwungvolles Melodic Hardcore Set dabei hatten. Sie sprangen und rannten über die Bühne und nach und nach sprang der Funken auch auf die Crowd über. Es formierte sich ein anständiger Circle Pit und auch eine Wall of Death kam zustande. Mit einer guten Portion Melodie in Songs wie Keep Fighting, Never Enough oder They Preach, We Burn konnten sie das Publikum zum Mitsingen animieren, ihr Sänger Michael begab sich immer wieder runter an die Absperrung und hielt sein Mikro in Richtung Fans, die sich teilweise als textsicher erwiesen. Ein cooler Start in diesen heißen Abend, Waves Like Walls machten wirklich alles richtig.
Hatebreed live
Dann war es Zeit für Hatebreed und Jasta und Co. machten von Anfang an klar, wohin die Reise gehen sollte: schon zum eröffnenden I Will be Heard war die Stimmung am Kochen und im Anschluss sollte es nicht weniger ruhig werden. Bereits zum zweiten Song hielten Crowdsurfer die Security in Atem, drunter war der Pit am Eskalieren. Die Setlist hielt weitere Leckerbissen wie Everyone Bleeds Now, Proven, A Call for Blood oder Perserverance bereit und neben den gefeierten Klassikern gab es auch neuere Songs wie Make the Demons Obey zu hören. Für den 06. November wurde außerdem ein neues Album angekündigt. Am Bass begrüßte Jasta niemand geringeren als Carl Schwartz den man vor allem von seiner Zeit bei Terror und als Sänger von First Blood kennt. Besonders schön war es, dass Gitarrist Wayne Lozinak nach überstandener Tumor-Erkrankung zurück auf der Bühne war. Gemeinsam mit Frank Novinec an der zweiten Gitarre und Matt Byrne an den Drums sorgten sie für einen grandiosen Abend, der von Destroy Everything und Looking Down the Barrel of Today gekrönt wurde. Trotz der hohen Temperaturen vor und in der Halle war das ein großartiger Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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